Das Wurzelchakra

Das Wurzelchakra

Das Wurzelchakra ist unsere Wurzel, es stärkt uns, wenn wir die Bodenhaftung verloren haben und gibt uns Erdung. 

Es gilt als die Grundlage und Basis für unser Dasein und ist mit dem natürlichen Element der Erde verbunden. Es wird auch „Muladhara“ genannt: die Kombination aus den Wörtern „Mula“ (Wurzel) und „Adhara“ (Fundament).

Das Wurzelchakra befindet sich am untersten Ende der Wirbelsäule, kurz über dem Beckenboden. Es ist zuständig für deinen Sinn für Sicherheit – für deine grundlegenden Bedürfnisse. Es steht für familiäre Verbindungen und wie wohl du dich in deinem Körper und in deiner Welt fühlst.

Ein ausgeglichenes Chakra gibt dir ein grundlegendes Gefühl von Vertrauen, Sicherheit und Zugehörigkeitund auch eine starke Verbindung zu deinen Wurzeln, Deiner Familie. 

Es wird auch gesagt, dass das Karma der Vergangenheit in unserem Wurzelchakra liegt. Dieses Karma hatEinfluss auf unser jetziges Leben und somit Einfluss auf glückliche und unglückliche Erfahrungen: Alles, was wir tun, säht einen Samen und wird früher oder später beginnen zu keimen.

Ungleichgewicht im Wurzelchakra

Auf der mentalen Ebene sind Ängste und Sorgen, dass Deine Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden, Misstrauen gegenüber anderen oder Alpträume typische Anzeichen für ein Ungleichgewicht. EineRastlosigkeit und Getriebensein von unzähligen verschiedenen Aufgaben die du beginnst, aber nie beendest, sind Anzeichen dafür, dass Du dich wieder erden solltest. 

Auf der körperlichen Ebene drückt sich ein Ungleichgewicht in Form von Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Essstörungen und Schmerzen im Unterleib aus oder macht sich durch Schmerzen im unteren Rücken, den Beinen oder Füßen bemerkbar.

Wurzel-Chakra-Heilung

Ein ausgeglichenes Wurzelchakra ist sehr wichtig für dein gesamtes Leben, denn nur wenn dein Wurzelchakra, in Balance ist, wirst du dein volles Potential entfalten können!
Ein ausbalanciertes Wurzelchakra gilt als solide Basis für die Öffnung aller höherliegenden Chakren.

Verschiedene Übungen, die du auch selbst praktizieren kannst, helfen dich wieder in Balance zu bringen oder zu erden:

Meditation

Du kannst Dein Wurzelchakra stärken, in dem du in die Natur gehst und meditierst. 

Suche dir ein für Dich besonders schönes und ruhiges Plätzchen. Einen Platz, an dem du dich erdverbunden fühlst. Das kann eine Lichtung im Wald, ein einsamer Platz am Strand oder unter einem Baum auf einer Wiese sein. Setze dich hin und schließe die Augen. Spüre die Erde unter dir, wie sich dich trägt. Konzentriere dich auf deinen Atem um einige Minuten in der Stille mit dir und deinen Gedanken zu verbringen. Wer bist du, wer möchtest du sein?
Wenn Du keine Möglichkeit hast, in die Natur zu gehen, dann stelle dir vor, wie du an deinen, dich erdenden Traumplatz in der Natur sitzt. Vielleicht hast du ja ein Bild gesehen, was Dich besonders inspiriert – dann lasse dich von deinen Gedanken genau dorthin tragen.

Diese Zeit mit dir, erdet dich und bringt dein Wurzelchakra in Balance. Du wirst ruhiger, konzentrierter und findest von Mal zu Mal mehr zu dir.

Chanten

Du kannst eine Meditaion auch mit Chanten des Wurzelchakra-Mantra „LAM“ verbinden. 
Chanten ist eine Art Gesang oder tönen von heiligen Silben.

Bei dieser Meditation stellst du dir das Bild eines schönen Lotus mit roten Blütenblättern in deinem Becken vor. Setze dich aufrecht hin und schließe die Augen. Atme tief ein tief ein und beim Ausatmen tönst du die Silbe „LAM“. Es mag zum Anfang etwas seltsam erscheinen, wenn du noch nie gechantet hast. Probiere es dennoch aus. Es hat eine ganz besondere Wirkung. Wiederhole es 3-6 mal und mache dann eine kurze Pause, um in dich hineinzufühlen, welche Auswirkung die Vibration dieser Silbe auf deine Lebensenergie oder mentalen Zustand hat. Wiederhole es, so oft, wie es für dich angenehm ist. Gerne 10-15 Minuten.

Yoga

Einige Yogaübungen sind besonders wirksam, um das Wurzelchakra zu stärken.
Dazu gehört die Berghaltung oder auch der Baum. Bei beiden Übungen verwurzelst du dich über die Füße mit dem Element Erde. Du erfährst Stabilität und Verwurzelung.
Vorwärtsbeugen oder die Haltung des Kindes (Balasana) helfen Dich zu beruhigen und der Drehsitz regt deineVerdauung an. Einfache Übungen wie Katze-Kuh bringen Mobilität in Deinen Rücken.

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